WAS SOLL ICH TUN

UND

WIE SOLL ICH AM BESTEN VORGEHEN?

Über die letzten Jahre erfuhr ich am eigenen Leib, wieviel Fehlinformation für suchende TS*Frauen von Foren, Selbsthilfegruppen und der Ärztelandschaft in Deutschland bereitgestellt wird.
Weil ich mit meinen Resultaten hinsichtlich Aussehen und Funktion meiner GCS/SRS sehr unzufrieden war machte ich mich auf die Suche - denn es musste besser gehen, als das was sich bei mir an Operationsergebnis eingestellt hatte.
So machte ich die Krise zur Chance und durfte  dadurch mein einmaliges Wissen ansammeln, mit dem ich heute für Rat suchende Betroffene eine zuverlässige, ernsthafte und seriöse Informationsquelle bin - gerade auch aufgrund meines reichen persönlichen Erfahrungsschatzes.
Ich pflege eine persönliche Bekanntschaft mit einigen der welt besten TS* Chirurgen in deren jeweiligem Fachgebiet und bin in deren OP-Techniken sehr gut bewandert. Dies stellt sich stets als Schlüsselelement bei Entscheidungen für eine erfolgreiche Transition heraus.
 
Angebliche deutsche Interessenvertretungen wie die DGTI oder Trans-Ident nehme ich so lange nicht ernst, bis ich den Eindruck habe, dass diese Gruppen sich endlich dafür einsetzen, dass wir TS*Personen mit ordentlichen OP-Möglichkeiten versorgt werden, die sich meines Erachtens bislang - ausser dem Deutschen Stimmzentrum - nur ausserhalb Deutschlands finden lassen.

Besonders geeignete Länder um jegliche Operationen zur Bestätigung des Geschlechtsempfindens durchführen zu lassen, sind Länder, in dem transsexuelle Personen entweder von der Gesellschaft akzeptiert und selbstverständlicher Teil dieser Gesellschaft sind, oder in denen das 3. Geschlecht eine lange Historie und das medizinische Know-How ein sehr hohes Niveau hat - das sind Indien und Thailand.

 

Wer bemerken mag, dass die Hijras in Indien doch eine Randgruppe sind, dem sei erwidert, dass dies in der Form erst seit der Besatzung Indiens durch die Briten der Fall wurde. Damals wurde das 3. Geschlecht als verkommen und widernatürlich verboten und in den Untergrund gezwungen.

Was vorher Jahrtausende lang selbstverständlicher Teil der indischen Kultur war wurde von der "westlich-zivilisierten Besatzungsmacht" verbannt.

 

Es ist also nur folgerichtig, dass in den Ländern, in denen eine Toleranz gegenüber transsexuellen Menschen besteht, auch entsprechend häufig Operationen durchgeführt werden, um dem psychischen Leiden betroffener Personen ein Ende zu bereiten, seit die Medizin und die Chirurgie in diesem Jahrhundert die Möglichkeiten dazu fand.
 

Der in Asien einsetzende Medizintourismus durch die Präsenz der Amerikaner in den 70er Jahren führte dazu, dass die ganze Welt begann nach Thailand zu fliegen, um dort Operationen vornehmen zu lassen, die in den westlichen Ländern mehr als das doppelte oder dreifache kosteten. Für uns Betroffene aus westlichen Nationen ist es ein sehr vorteilhafter Umstand, dass diese Länder (immer noch) ein sehr niedriges Lohnniveau haben und die entsprechenden Operationen im Vergleich zu westlichen Ländern (immer noch) sehr preiswert sind.

 

Indien und Thailand nehmen hierbei eine herausragende Stellung ein, wobei Indien aktuell die Position von Thailand aus den 70er/80er Jahren übernimmt.

Korea und Spanien kommen hinzu, weil dort Koryphäen ihres Faches sitzen - deren OP-Preise haben aber westliches Niveau.

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